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WordPress FAQ

In diesem WordPress FAQ finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen rund um das beliebte CMS WordPress.

WordPress ist ein Content Management System (CMS). Es ermöglicht es Benutzern, verschiedenste Websites oder Blogs relativ einfach zu erstellen und zu verwalten. Ursprünglich wurde es als einfaches Tool für Blogger entwickelt. Zwischenzeitlich hat sich WordPress zu einer mächtigen CMS Plattform entwickelt, die für eine Vielzahl von Webprojekten verwendet wird. Es ist das meistgenutzte CMS weltweit. Dank seiner benutzerfreundlichen Oberfläche, sowie der sehr großen Auswahl an Designs (Themes) und Erweiterungen (Plugins), können selbst Anfänger mit WordPress professionelle Websites gestalten.

WordPress.org bietet die WordPress als Download und Installieren auf einem eigenen Webserver an.

  • Vorteile: Volle Kontrolle über die Website, uneingeschränkte Anpassungsmöglichkeiten und die Freiheit, jedes gewünschte Plugin oder Theme zu verwenden.
  • Nachteile: Erfordert technisches Wissen für die Einrichtung und Wartung, Notwendigkeit eines separaten Webhostings.

WordPress.com ist eine gehostete Plattform, die alles Notwendige für den Betrieb einer Website bereitstellt. Man meldet sich einfach an und kann sofort mit dem Erstellen seiner Website beginnen.

  • Vorteile: Keine Notwendigkeit für technisches Wissen, automatische Updates, und Hosting ist inklusive.
  • Nachteile: Weniger Flexibilität in Bezug auf Designs und Plugins, mögliche Kosten für Premium-Funktionen.

WordPress ist die weltweit beliebteste CMS-Lösung zur Erstellung von Websites. Eine intuitive Benutzeroberfläche ermöglicht es auch Anfängern, schnell eine Website zu erstellen. Die riesige Auswahl an Themes und Programmerweiterungen machen WordPress sehr flexibel und nahezu für alle Branchen einsetzbar. Eine sehr große und aktive Community steht hinter WordPress und es werden ständig neue Features und Plugins entwickelt und bei Problemen findet man online schnell Hilfe. Nicht zuletzt ist das CMS flexibel genug, um von einem einfachen Blog bis hin zu umfangreichen Business-Websites und leistungsstarken E-Shops alles zu realisieren. Das System wird kontinuierlich von vielen Menschen weiterentwickelt und ist daher auch für die Zukunft eine gute Wahl.

Die Software WordPress ist eine Open-Source-Software (GPL). Dies bedeutet, dass sie für zugänglich und nutzbar ist. Man kann WordPress also kostenfrei von der offiziellen WordPress-Website herunterladen und auf seinem eigenen Webserver installieren.
Nicht zu verwechseln ist die herunterladbare WordPress Version mit dem kostenpflichtigen Service von wordpress.com, bei dem WordPress als fertige Lösung gehostet wird.

  1. Benutzerfreundlichkeit: WordPress ist bekannt für seine einfache Bedienbarkeit, was es besonders für Anfänger attraktiv macht. Selbst ohne technische Kenntnisse können Nutzer ihre Websites effektiv verwalten und gestalten.
  2. Anpassungsfähigkeit: Mit Tausenden von Themes und Plugins bietet WordPress eine beeindruckende Flexibilität, um die Website nach individuellen Bedürfnissen zu gestalten und zu erweitern.
  3. SEO-Freundlichkeit: WordPress-Websites sind grundsätzlich SEO-optimiert, was bedeutet, dass sie von Suchmaschinen wie Google leichter gefunden werden können. Dies ist besonders wichtig für die Sichtbarkeit im Internet.
  4. Aktive Community: Eine große und aktive Gemeinschaft bietet Unterstützung und Austausch, was besonders für Neueinsteiger eine wertvolle Ressource darstellt.
  5. Kostenfreie Nutzung: WordPress selbst ist kostenlos, was es zu einer attraktiven Option für Start-ups und kleine Unternehmen macht, die eine professionelle Webpräsenz ohne hohe Anfangsinvestitionen suchen.

  1. Sicherheitsrisiken: Da WordPress so beliebt ist, wird es oft zum Ziel von Hackern. Regelmäßige Updates und Sicherheitsmaßnahmen sind erforderlich, um die Website zu schützen.
  2. Performance-Probleme: Aufgrund der vielen Plugins und Themes kann WordPress manchmal langsam sein. Eine optimierte Konfiguration und regelmäßige Wartung sind notwendig, um eine hohe Geschwindigkeit zu gewährleisten.
  3. Lernkurve: Obwohl WordPress für seine Benutzerfreundlichkeit bekannt ist, kann es für Anfänger dennoch eine Herausforderung darstellen, alle Funktionen vollständig zu verstehen und effektiv zu nutzen. Gerade beim Einsatz von Premium-Themes mit vielen Funktionen.
  4. Häufige Updates: WordPress und seine Plugins erfordern häufige Updates, was zeitaufwendig sein kann und manchmal zu Kompatibilitätsproblemen führen kann.
  5. Standard-Designs: Viele WordPress-Websites nutzen ähnliche Themes, was zu einem einheitlichen Erscheinungsbild führen kann. Individualität erfordert oft maßgeschneiderte Designs oder erweiterte Anpassungen.

Mit WordPress kann man die unterschiedlichsten Arten von Websites erstellen. Egal, ob man einen Blog, eine Unternehmenswebsite, ein Portfolio oder mit Erweiterungen wie zum Beispiel WooCommerce auch einen Online-Shop betreiben möchte. WordPress bietet dazu alles Möglichkeiten an und spielt hier seine ganzen Stärken aus. Selbst ausgefallenere Einsatzzwecke wie zum Beispiel eine Community sind durch den Einsatz von Erweiterungen denkbar. Hierbei gilt es aber zu prüfen, ob WordPress wirklich die geeignete Wahl für diesen Zweck darstellt.

Es gibt einige technische Anforderungen, um WordPress nutzen zu können:

  • PHP-Version: WordPress benötigt mindestens PHP 7.3 oder höher. PHP ist die Programmiersprache, in der WordPress geschrieben wurde.
  • Datenbank: MySQL Version 5.6 oder MariaDB Version 10.1 oder höher wird benötigt, um die Inhalte und Einstellungen der Website zu speichern.
  • Webserver: Ein Server wie Apache oder Nginx wird benötigt, um die WordPress-Dateien zu hosten und die Website online zugänglich zu machen.
  • HTTPS-Unterstützung: Es wird empfohlen, ein SSL-Zertifikat zu verwenden, um die Datenübertragung sicherer zu machen und das Vertrauen der Besucher zu gewinnen.
  • Speicherplatz: Obwohl WordPress selbst nicht viel Platz benötigt, sollte man ausreichend Speicherplatz für Medien, Themes und Plugins einplanen.

Stand Oktober 2023. Die aktuellsten Angaben finden Sie hier.

Die grundlegenden Schritte der WordPress-Installation:

  1. WordPress Download
    Besuchen Sie die offizielle WordPress-Website und laden Sie die neueste Version von WordPress herunter. Dies wird als ZIP-Datei bereitgestellt, die Sie auf Ihrem Computer speichern können.
  2. Webhosting und Datenbank
    Wählen Sie einen Webhosting-Anbieter, der die technischen Voraussetzungen für WordPress erfüllt. Erstellen Sie dort eine Datenbank für Ihre WordPress-Website.
  3. Hochladen der Dateien
    Entpacken Sie die heruntergeladene WordPress ZIP-Datei und laden Sie die enthaltenen Dateien mithilfe eines FTP-Programms auf Ihren Webserver hoch.
  4. Installation starten
    Rufen Sie Ihre Website in einem Webbrowser auf. Sie werden automatisch zur Installationsseite weitergeleitet.
  5. Konfigurationsdetails
    Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm. Geben Sie die Datenbank Verbindungsdaten ein und wählen Sie einen Admin-Benutzernamen und ein Passwort aus.

Nach Abschluss dieser Schritte ist WordPress installiert und einsatzbereit.

Hier finden Sie eine ausführlichere Anleitung zur Installation von WordPress.

Die Auswahl des richtigen Webhostings ist es entscheidend für die spätere Performance Ihrer Website und die Funktionen die Sie für den Betrieb Ihrer WordPress-Website erhalten.
Ein gutes Hosting stellt sicher, dass Ihre Website schnell geladen wird, möglichst sicher ist und zuverlässig läuft. Es gibt eine Vielzahl von Hostern, die sich auf den Einsatz von WordPress spezialisiert haben und die eine sehr gute Leistung und Performance liefern.

Bei der Auswahl eines geeigneten Hostings für WordPress sollten Sie auf folgendes achten:

  1. Performance und Geschwindigkeit
    Ein schneller Webhost sorgt dafür, dass Ihre Website zügig geladen wird, was sowohl für die Benutzererfahrung als auch für die Suchmaschinenoptimierung wichtig ist.
  2. Sicherheit und Zuverlässigkeit
    Ein sicherer Hosting-Anbieter bietet Schutz vor Hackerangriffen und stellt sicher, dass Ihre Website so viel wie möglich online ist.
  3. Kundensupport
    Ein hilfreicher und erreichbarer Kundenservice kann bei technischen Problemen oder Fragen von unschätzbarem Wert sein und schnell helfen.
  4. WordPress Funktionen
    Einige Hosting-Anbieter sind auf WordPress spezialisiert und/oder bieten spezielle Funktionen für WordPress-Nutzer (automatische Updates oder Ein-Klick-Installation).
  5. Preis-Leistungs-Verhältnis
    Der Preis ist natürlich ein Faktor, er sollte aber nicht das einzige Kriterium bei der Wahl eines Webhosting Anbieters für Ihre WordPress-Website sein. Legen Sie Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von Preis und Leistung.

Es lohnt sich, entsprechend viel Zeit in die Recherche und Auswahl eines geeigneten WordPress Hosters zu investieren.

Nach der erfolgreichen WordPress Installation, ist es an der Zeit, das WordPress-Dashboard zu besuchen. Es ist der Einstiegsort in Ihr Backend, in dem Sie die volle Kontrolle über Ihre Website haben. Hier können Sie Inhalte hinzufügen, Themes und Plugins installieren, die Einstellungen Ihrer Website verwalten und Inhalte verwalten. Sie erreichen das WordPress Backen, indem Sie "/wp-admin" an die URL Ihrer Website anhängen.

Ein WordPress-Theme bestimmt das Aussehen, das Design und den Stil Ihrer WordPress-Website. Es gibt WordPress-Themes für die verschiedensten Arten von Websites und Einsatzzwecke, sowohl als kostenlose Themes oder als kostenpflichtige Premium-Themes. Letztere haben in der Regel umfassendere Funktionen und wurden speziell für verschiedene Zwecke und Branchen entwickelt.

Die Installation und Aktivierung eines WordPress-Themes ist normalerweise ein unkomplizierter Prozess. Zunächst loggen Sie sich in Ihr WordPress-Dashboard ein. Im Bereich "Design > Themes" finden Sie Ihre installierten WordPress-Themes und können neue kostenfreie Themes hinzufügen oder ein Theme hochladen und installieren. Nachdem Sie Ihr gewünschtes Theme ausgewählt oder hochgeladen haben, klicken Sie auf "Installieren". Sobald die Installation abgeschlossen ist, erscheint die Option "Aktivieren". Ein Klick und Ihr neues Theme wird aktiviert. Das vorherige Theme bleibt erhalten und kann jederzeit wieder aktiviert werden, falls Sie zurückwechseln möchten. Bitte beachten Sie, dass Sie vor größeren Anpassungen an Ihrer Website, wie der Installation eines neuen Themes, ein aktuelles Backup Ihrer Website anlegen sollten.

Kostenlose WordPress-Themes und Premium-Themes bieten unterschiedliche Möglichkeiten und Vorteile für WordPress-Nutzer, bringen aber auch jeweils einige Nachteile mit sich.

Kostenlose WordPress Themes

Kostenlose Themes sind, wie der Name schon sagt, kostenfrei erhältlich. Sie bieten meist ein einfaches und benutzerfreundliches Design.

Vorteile: Keine Kosten, meiste leicht zu verwenden. Ideal für WordPres-Beginner.

Nachteile: Sie können in ihrer Funktionalität eingeschränkt sein, weniger häufig Updates erhalten und bieten möglicherweise nicht den gleichen Support wie kostenpflichtige Alternativen. Zudem gibt es kostenfreie Themes, die nicht sehr gut programmiert sind.

WordPress Premium-Themes

Premium-Themes hingegen sind kostenpflichtige Themes, die in der Regel eine größere Vielfalt an Funktionen bieten.

Vorteile: Erweiterte Funktionsvielfalt, regelmäßigere Updates, professioneller Support und nicht selten eine bessere Code-Qualität.

Nachteile: Es fallen je nach Theme Kosten an. Die Vielzahl der Funktionen kann für Anfänger überwältigend sein. Nicht selten sind Premium-Themes überladen, was zu langsameren Ladezeiten und größeren Herausforderungen bei der Performanceoptimierung führen kann.

 

WordPress Plugins sind Funktionserweiterungen, die die Funktionalität einer WordPress-Website zu erweitern oder verändern sollen.

Im Prinzip kann man sie mit Apps für ein Smartphone vergleichen.  Jedes Plugin liefert also spezielle Funktionen oder Features, die nicht standardmäßig im WordPress CMS enthalten sind.
Typische Plugins erweitern WordPress zum Beispiel um Mehrsprachigkeit, Kontaktformulare, SEO-Funktionen oder besondere Elemente zur Gestaltung der Website.

Der Zweck von Plugins ist also Anpassungen und Erweiterungen bereitzustellen, ohne dass der Nutzer diese selbst programmieren muss. Dies macht WordPress Websites besonders erweiterungsfähig und skalierbar.

Es gibt unzählige WordPress-Plugins frei verfügbar im WordPress Plugin Directory

Die Installation eines WordPress-Plugins ist einfach über das Backend der WordPress Installation durchzuführen.

Anleitung zur Installation eines WordPress-Plugins:

  1. Plugin-Suche
    Navigieren Sie im Backend zum Bereich "Plugins". Klicken Sie auf "Neu hinzufügen".  Verwenden Sie das Suchfeld, um nach dem gewünschten Plugin zu suchen. Alternativ laden Sie eine ZIP-Datei eines Plugins hoch.
  2. Installation
    Klicken Sie auf den "Jetzt installieren"-Button. Das wird Plugin automatisch heruntergeladen und installiert.
  3. Aktivierung
    Nach der Installation erscheint der "Aktivieren"-Button. Ein Klick aktiviert das Plugin.

Bei der Verwendung von WordPress-Plugins gibt es einige wichtige Aspekte.  Schließlich können Plugins die Sicherheit, Leistung und Funktionalität Ihrer Website beeinträchtigen. Daher ist es ratsam, nur Plugins von vertrauenswürdigen Quellen oder dem offiziellen WordPress Plugin-Verzeichnis zu installieren. Sie sollten nur WordPress-Plugins verwenden, die sie unbedingt benötigen. Verzichten Sie auf den Einsatz eines Plugins, wenn es nicht unbedingt benötigt wird, da es die Website verlangsamen oder zu anderen Problemen führen kann. Verwenden Sie nur Plugins, die regelmäßig aktualisiert werden und führen Sie kontinuierlich Updates der Plugins durch, um die Funktionsfähigkeit und Sicherheit Ihrer Website zu gewährleisten.

Es gibt viele verschiedene Plugin-Kategorien und sehr viele verschiedene WordPress-Plugins.

Am nützlichsten sind oftmals gerade die kleinen "Helfer-Plugins". Diese können sich als besonders nützlich erweisen, da sie spezifische Funktionen oder Verbesserungen bieten, die auf die individuellen Bedürfnisse einer Website zugeschnitten sind. Hier sind einige Beispiele für solche nützlichen Helfer-Plugins:

  • Duplicate Post (Duplizieren von Seiten)
  • WP Redirection (Einfaches Anlegen von Redirects)
  • Duplicator (WordPress Backup Installationspaket)
  • WP-Optimize (Säuberung und Datenbankoptimierung)
  • Broken Link Checker (Prüfung auf fehlerhafte Verlinkungen)
  • Intuitive Custom Post Order (Inhalte sortieren per Drag&Drop)

Die Sicherheit Ihrer WordPress-Website sollte immer oberste Priorität haben. Es gibt mehrere grundlegende Sicherheitsmaßnahmen, die Ihre Website schützen:

  1. Starke Passwörter
    Verwenden Sie komplexe Passwörter für Ihr WordPress-Admin-Konto, Ihre Datenbank und Ihr Webhosting-Konto, um unbefugten Zugriff zu verhindern.
  2. Backup-Strategie
    Regelmäßige Backups Ihrer Website gewährleisten, dass Sie im Falle eines Sicherheitsvorfalls schnell wieder online gehen können.
  3. Regelmäßige Wartung
    Halten Sie WordPress, Ihre Themes und Plugins stets auf dem neuesten Stand, um bekannte Sicherheitslücken zu schließen.
  4. Verwendung von Sicherheitsplugins
    Es gibt spezielle Plugins, die zusätzliche Sicherheitsfunktionen bieten, wie Firewall-Schutz oder Malware-Scans.
  5. Begrenzung der Anmeldeversuche
    Durch das Begrenzen der Anmeldeversuche können Brute-Force-Angriffe reduziert werden.

Ein Backup einer WordPress-Website kann über spezielle Backup-Plugins erstellt werden. Viele Webhosting-Anbieter bieten zudem automatische Backup-Lösungen bereits in Ihrem Hosting mit an. Es ist ratsam, regelmäßige Backups zu erstellen, um sicherzustellen, dass Sie immer eine aktuelle Sicherung Ihrer Website haben. Zudem sollten die Backups auch außerhalb der WordPress-Installation und nicht nur auf dem Webserver gesichert werden. Dies stellt sicher, dass Sie auch im Fall eines Hackerangriffs weiterhin auf ein Backup zugreifen können. Hier bieten sich sogenannte Backup Cloud-Lösungen an, die die Daten auch extern in die Cloud sichern.

Die regelmäßige Wartung Ihrer WordPress-Website sollte zum Pflichtprogramm zählen. Eine typische Wartung umfasst das Aktualisieren des WordPress Core-Systems, des Themes und der Plugins, um Sicherheitslücken zu schließen und von neuen Funktionen zu profitieren. Vor jeder Wartung sollte unbedingt ein aktuelles Backup der Installation inklusive aller wichtigen Daten erfolgen. Nur so kann Ihre Website im Falle eines Problems bei der Wartung wiederhergestellt werden.

Eine gehackte WordPress Website ist ein ernstes Problem. Wenn Ihre WordPress-Website gehackt wurde, ist schnelles Handeln erforderlich. Nur so können Sie den Schaden begrenzen und die Sicherheit der Website schnell wiederherstellen.

Schritte, die Sie bei einer gehackten WordPress Installation befolgen sollten:

  1. Website offline nehmen
    Setzen Sie Ihre Website in den Wartungsmodus, um Besucher vor potenziellen Bedrohungen zu schützen und den Hackern den Zugriff zu erschweren.
  2. Backup prüfen
    Überprüfen Sie Ihre Backups, um festzustellen, ob Sie ein sauberes Backup zur schnellen Wiederherstellung haben.
  3. Schadsoftware suchen und entfernen
    Verwenden Sie Sicherheitstools oder Dienste, um Ihre Website auf Malware zu scannen und alle schädlichen Dateien zu identifizieren und zu entfernen.
  4. Passwörter ändern
    Ändern Sie alle Passwörter, einschließlich aller WordPress-Admin-Konten, der Datenbank, Webhosting-Kontos und des FTP-Zugangs.
  5. Sicherheitslücken schließen
    Aktualisieren Sie WordPress, Themes und Plugins auf die neuesten Versionen.

Nachdem Sie diese Schritte durchgeführt haben, überwachen Sie Ihre Website regelmäßig auf verdächtige Aktivitäten und ergreifen Sie zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, um zukünftige Angriffe zu verhindern. In einigen Fällen kann es sein, dass die Angreifer sogenannte Backdoors (Hintertüren) eingebaut haben. Diese können einen erneuten Zugriff auf die Website ermöglichen. Diese können für Laien schwer zu finden und zu schließen sein. Daher ist es ratsam, sich bei einer gehackten WordPress Website professionelle Hilfe zu holen, andernfalls wird Ihre Website möglicherweise sehr schnell erneut gehackt.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel WordPress gehackt, was tun?

Ein gutes und schnelles Hosting spielt eine sehr wichtige und zentrale Rolle für die Performance einer Website. Ein langsames Hosting kann zu langsamen Anfragezeiten des Webservers und zu einer langsameren Verarbeitung von Anfragen führen. Dies führt dazu, dass Ihre Website langsamere Ladezeiten aufweist, was sich für das Benutzererlebnis und das Ranking in Suchmaschinen negativ auswirkt.
Ein Hosting kann nachträglich gewechselt werden, was dann aber mit einem etwas größeren Aufwand verbunden sein kann. Daher empfiehlt es sich, gleich auf einen guten Hoster zu setzen.
Hochwertige Hosting-Anbieter bieten Hosting-Pakete, die speziell auf die Anforderungen von WordPress-Websites ausgelegt sind. Je nach Paket verfügen diese über ausreichend Speicher und schnelle Prozessoren, die dazu beitragen, dass Ihre Website möglichst schnelle Ladezeiten aufweist.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Hosting eine entscheidende Rolle bei der Performance Ihrer Website hat.

Für die Analyse der Website Performance Ihrer WordPress-Website gibt es verschiedene Tools und Methoden, die Ihnen dabei helfen können:

  • Google PageSpeed Insights: Dieses Tool von Google bewertet die Geschwindigkeit Ihrer Website und gibt konkrete Optimierungsvorschläge.
  • GTmetrix: Ein Tool, das Ladezeiten analysiert und detaillierte Berichte sowie Empfehlungen zur Verbesserung bietet.
  • Pingdom Website Speed Test: Dieses Tool testet die Ladezeit Ihrer Website aus verschiedenen geografischen Standorten.
  • WebPageTest: Ein Analysetool, das detaillierte Wasserfalldiagramme bietet und die Performance Ihrer Website aus verschiedenen Regionen und Browsern testet.
  • WordPress Plugins wie Query Monitor: Dieses Plugin hilft bei der Identifizierung langsamer Datenbankabfragen oder Skripte in Ihrer WordPress-Installation.

Durch die regelmäßige Nutzung dieser Tools können Sie Schwachstellen in der Performance ermitteln und Ihre Website entsprechend optimieren.

Die Optimierung der Ladezeiten (Page Speed) einer WordPress-Website ist ein grundlegender und wichtiger Faktor für ein gutes Benutzererlebnis. Mögliche Maßnahmen, um die Performance einer WordPress Website zu erhöhen, sind unter anderem:

  • Webhostings: Ein schneller und zuverlässiger Webhosting-Anbieter kann erheblich zur Gesamtperformance Ihrer Website beitragen.
  • Bildoptimierung: Stellen Sie sicher, dass Bilder in einer kleinen Dateigröße (komprimiert) und im richtigen Format vorliegen.
  • Caching-Tools: Diese speichern eine fertige Version Ihrer Webseiten ab und liefern diese schneller aus.
  • Minimierung der Dateien: Reduzieren Sie mit entsprechenden Minify-Plugins unnötigen Code in Dateien, um die Dateigröße zu verringern.

WordPress Caching Plugins optimieren die Ladezeit und Gesamtperformance der Website. Hier sind einige der bekanntesten und effektivsten Caching-Plugins für WordPress:

  1. W3 Total Cache: Eines der umfassendsten Caching-Plugins, das die Leistung Ihrer Website durch Browser-Caching, Page-Caching und Objekt-Caching verbessert.
  2. WP Super Cache: Ein sehr beliebtes Plugin, das statische HTML-Dateien aus Ihrem dynamischen WordPress-Blog generiert, um die Ladezeiten erheblich zu beschleunigen.
  3. WP Fastest Cache: Bietet eine einfache Einrichtung und verschiedene Caching-Optionen wie Minify von HTML und CSS, Kombinieren von JavaScript-Dateien und Browser-Caching.
  4. LiteSpeed Cache: Exklusiv für Server, die LiteSpeed-Technologien nutzen, bietet es Funktionen wie Page-Caching, Bildoptimierung und eine Datenbankreinigung.
  5. WP Rocket: Ein kostenpflichtiges, aber leistungsstarkes Caching Plugin mit übersichtlicher Oberfläche, das zuverlässig funktioniert.
  6. Cache Enabler: Ein leichtgewichtiges Caching-Plugin, das statische HTML-Dateien erzeugt und sich durch seine Einfachheit und Effektivität auszeichnet.
  7. Hyper Cache: Ein reines PHP-Caching-Plugin, das sowohl auf billigen Hosting-Umgebungen als auch auf High-End-Servern funktioniert.

Was ist ein FAQ?

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